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Helfer vor Ort in Illingen und Schützingen

Warum?

Ein medizinischer Notfall ereignet sich und ein Notruf geht bei der Rettungsleitstelle ein. Daraufhin wird ein Rettungswagen und nach Bedarf auch ein Notarzt alarmiert. Die von Illingen aus nächstgelegene Rettungswache befindet sich am Krankenhaus in Mühlacker. Sollten die dort stationierten Fahrzeuge jedoch im Einsatz sein, werden andere Fahrzeuge aus Pforzheim, Vaihingen, Bietigheim oder Ludwigsburg geschickt. Bis zum Eintreffen des ersten Rettungsmittels können so viele Minuten vergehen in denen ein Notfallpatient nicht angemessen versorgt wird.
Diese Zeit auf ein Minimum zu verkürzen ist die Aufgabe der Helfer vor Ort (HvO) des DRK Ortsvereins Illingen.

Wie?

Um die schnelle Hilfe sicherzustellen werden die ehrenamtlichen Helfer des HvO durch die Rettungsleitstelle parallel zum Rettungswagen alarmiert und lassen zu Hause alles stehen und liegen und fahren dann mit ihren privaten PKW oder dem HvO-Einsatzfahrzeug zum Notfallort in Illingen bzw. Schützingen. Dort angekommen übernehmen sie die Notfallversorgung bis der Rettungsdienst eintrifft und helfen dann bei den notwendigen Maßnahmen mit.

Ausrüstung und Personal

Die HvO-Gruppe in Illingen ist Teil des DRK Ortsvereins und besteht derzeit aus neun erfahrenen Helfern (Sanitäter, RettungssanitäternInnen, Rettungsassistenten, Notfallsanitätern, Notärztin), welche sich rein ehrenamtlich bei den Helfern vor Ort engagieren. Jeder Helfer ist mit Einsatzkleidung, einem Notfallrucksack, tragbarem Sauerstoff und einem automatischen externen Defibrillator (AED) ausgerüstet. Diese Dinge dienen der bestmöglichen Versorgung der Patienten und garantieren eine professionelle Hilfeleistung.

Einsatzerfahrung

Das System HvO funktioniert! Die freiwilligen Helfer des HvO Illingen werden pro Jahr zu etwa 260 Einsätzen gerufen und konnten bei den meisten bereits nach wenigen Minuten vor Ort sein. Die kürzeste Zeit von Alarmierung bis zum Eintreffen am Notfallort lag bei 1:54 Minuten (2018). Das Einsatzspektrum reicht von Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Atemnot, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Kindernotfällen bis zu Verkehrsunfällen und Erstabsicherungen bei Feuerwehreinsätzen.

Finanzierung

Das HvO-System wird weder von Seiten der Krankenkassen, noch vom Landkreis finanziert. Die anfänglichen Investitionen von annähernd 30.000 € und die laufenden Kosten wurden vom Ortsverein Illingen des Deutschen Roten Kreuzes getragen und stammen zum größten Teil aus Spenden der vergangenen Jahre. Die Helfer selbst bekommen keine Aufwandsentschädigung oder sonstige Kompensation für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Die Anschaffung des neuen HvO-Einsatzfahrzeugs Ende 2017 konnte nur durch die Spendenbereitschaft Illinger Firmen, der Gemeinde Illingen und vieler privaten Spendern realisiert werden. Hierfür danken wir sehr herzlich. Auf Spenden ist der Ortsverein auch weiter angewiesen, um die Arbeit der HvO-Gruppe aufrechterhalten und verbessern zu können.

Spenden

Wenn Sie die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und speziell das Engagement der Helfer vor Ort Gruppe in Illingen finanziell unterstützen möchten, so freuen wir uns sehr über Spenden an folgende Bankverbindung:

DRK Illingen
Sparkasse Pforzheim Calw         
IBAN DE95 6665 0085 0000 9618 92 
BIC PZHSDE66XXX

Stichwort: Spende Helfer vor Ort, Illingen

  • Aktuelle Einsatzzahlen

    Seit der Einführung im Dezember 2015 waren es (Stand Dezember 2022) 1545 Alarmierungen für unsere ehrenamtlichen Helfer*innen.

    Vielen Dank für Euer unermütliches und selbtloses Engagement, mit dem ihr jeden Tag Leben rettet.

    Hier gibt es noch mehr Details und Zahlen zu den Einsätzen der Illinger HvO-Abteilung im Jahr 2022:

    Einsatzstatistik 2022

     

  • Häufigste Einsatzstichworte

    Die häufigsten Einsatzstichworte sind:

    • Kollaps/Synkope

    • Sturz

    • Bewußtlosigkeit

    • Atemnot akut

    • Herzinfarkt / ACS

    • Schlaganfall/Hirnblutung

    • Krampfanfall

    • Kardiologischer Notfall

    • Trauma Extremitäten

    • Herzkreislaufstillstand / Reanimation

  • Mitgeführtes Material

    Zur Versorgung der Patienten führen die Helfer vor Ort folgende Ausrüstung mit:

    • Notfallrucksatz (Diagnose, Wundversorgung, Zugang, Beatmung, Schienung)
    • Sauerstofftasche
    • Automatischer-Externer-Defibrillator (AED)
    • Hygienematerial und Selbstschutz

    In Unserem Einsatzfahrzeug haben wir zusätzlich noch:

    • Kindernotfallkoffer
    • Feuerlöscher
    • Notfallverpflegung
    • Decken
    • Handfunkgeräte
    • Absicherungsmaterial
  • Einsatzfahrzeug
    DRK/Ahndorf

    Im Rahmen der Gewerbeschau wurde am 7.4.2018 das Fahrzeug der Helfer vor Ort offiziell in Dienst gestellt. Bevor, das Einsatzfahrzeug realisiert werden konnte, fuhren die Helfer mit ihren privaten PKW, gekennzeichnet durch ein Dachschild (DRK Notfalleinsatz) zum Einsatzort. Dies war jedoch für die Verkehrsteilnehmer sehr schlecht zu erkennen. Das Einsatzfahrzeug ist dank der Signalanlage und Blaulicht gut sichtbar und für alle deutlich sicherer. Durch das Angebot der Helfer vor Ort, welches ausschließlich durch das ehrenamtliche Engagement realisierbar ist, kann das behanldungsfreie Intervall, bis der Rettungsdienst vor Ort ist verkürzt und überbrückt werden. So stehen Patient und/oder Angehörige im Notfall bei manchmal auch emotional schwierigen Situationen nicht so lange alleine da.

    Das Fahrzeug ist ein Ford Fiesta, ausgestattet mit:

    • 4m Funk FuG 8b1 (Rufnamen DRK PF 55/49-1)
    • 2x Handfunkgeräte
    • rescuetrack - Einsatzunterstützung und Navigation
    • Blaulicht-Signalanlage mit Durchsagefunktion

Im Notfall wählen Sie die 112.